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Jeder Unternehmer kennt die enorme Bedeutung von Kontakten und Netzwerken für seinen betrieblichen Erfolg. Als Berater rund um das Themen Vertriebsoptimierung hat Olaf Lebelt Kontakte in ganz Deutschland. „Diese Verbindungen zu unterschiedlichsten Personen und Unternehmen sichern mir meine Aufträge. Neben der fachlichen Eignung entscheidet oft der persön liche Kontakt über die Auftragsvergabe“, so Lebelt. Der 27-Jährige Jungunternehmer geht sogar noch einen Schritt weiter. Netzwerke funktionieren nicht ausschließlich über direkte Beziehungen. Ein Netzwerk zeichnet sich durch viele Querverbindungen aus. Nur so entsteht ein sicheres und standfestes Geflecht. Lebelt besuchte am vergangenen Donnerstag den mittelständischen Waschmittelhersteller Schladitz MILWA. Die beiden kennen sich seit vielen Jahren. Olaf Lebelt pflegte die ersten Kontakte nach seiner Gründung unter anderem zum „Verein für regionale Wirtschaftsförderung Prettin e.V.“, da er im benachbarten Plossig wohnte. Jörn Schladitz war zu dieser Zeit Vorsitzender des Vereins. Olaf Lebelt erfuhr bei seinem Besuch, dass die Geschäfte bei Schladitz MILWA ganz ordentlich laufen. „In den neuen Bundesländern haben wir dank der Listungen u. a. bei den Einkaufsketten Globus und Kaufland einen guten Absatz“, so Schladitz. Aber auch die Geschäftsbeziehungen nach Russland und anderen osteuropäischen Ländern sorgen für regelmäßige Auftragseingänge. Olaf Lebelt überreichte einige Getränke aus der Privatbrauerei Egerer Großköllnbach, welche durch einen Bekannten geführt wird. Die mittelständische Brauerei konzentriert sich ebenfalls auf das regionale Umfeld. Zur Zeit sind über 100 Betriebseigene „Bierkutscher“-LKW im Einsatz. So gelangen die 140 verschiedenen Produkte im kundenfreundlich vor Ort Service zu den Konsumenten.
Zwar sind beide Gewerbe in unterschiedlichsten Branchen tätig, doch als mittelständische Unternehmer kämpfen sie mit ähnlichen Problemen. So zum Beispiel bei der Personalplanung, der Vermarktung oder dem akquirieren und abarbeiten von Großaufträgen. „Spätestens wenn die Himbeerbrause auf der Kleidung landet, dann brauchen die Kunden von Egerer auch ein gutes Waschmittel“, wirft Schladitz lachend ein.
„Regional 1. Wahl, muss endlich in die Köpfe der Menschen! Oft werden lieber Produkte von rein kapitalorientierten Weltkonzernen gekauft, als von einem ortsansässigen Anbieter. Die regionalen Produzenten zahlen aber vor Ort ihre Steuern, schaffen einen Mehrwert, sorgen für Arbeitsplätze und fühlen sich den Menschen und der Region verpflichtet. Dieses Engagement muss noch mehr durch die lokale Bevölkerung und Politik gewürdigt werden“, mahnt Olaf Lebelt.
Lebelt verabschiedet sich und freut sich auf das nächste Treffen. Er wird Franz Egerer das Waschmittel von Schladitz MILWA übergeben und ist sicher, dass Egerer sich bald mal für einen Erfahrungsaustausch meldet.
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